IM BUND DEUTSCHER PHILATELISTEN E.V.

GEGRÜNDET 1970

   SPRECHER: THEO BRAUERS

Geschichte der Forschungsgemeinschaft Großbritannien

4. April 1970


1. Juli 1970
Juli1970

1.-5. November 1970

März 1974
Juli 1974
November 1974

14. Januar 1975
29. März 1975




Oktober 1975

Mai 1978
28. Oktober 1978


9. Mai 1980

September 1981


Dezember 1981

23. Oktober 1982


7. Juli 1983

September 1983

September 1984


März 1985

September 1986
März 1989


15. Oktober 1992


Juni 1995

21. Oktober 1995


Juli 1996


Juni 1997

24. Januar 1998





März 1999


14. Oktober 2000

November 2001
31. Dezember 2001
7. Februar 2004

März 2005

Juni 2005


4. Februar 2006

November 2006
Dezember 2007

Februar 2008


 

Auf Einladung von Ernst Zimmer findet im Tagungshotel Theisges in Westerburg die Gründungs-
versammlung der Forschungsgemeinschaft Großbritannien (FgGB) statt. Gero Schmitz-Le Hanne
übernimmt die Leitung der FgGB.
Die FgGB hat 53 Mitglieder.
Ein erster Rundsendedienst unter der Leitung von Rudolf Müller wird eingerichtet, der jedoch nach
einigen Jahren eingestellt wird.
Eine erste von der FgGB organisierte Reise nach London findet statt. Es nehmen 20 Mitglieder teil.
Im Zuge dieser Reise werden erste freundschaftliche Kontakte zur Great Britain Philatelic Society
(GBPS) geknüpft.
Die FgGB steigert die Zahl ihrer Mitglieder auf über 100.
Die Fachbibliothek der FgGB wird erstmals eingerichtet.
Im Rahmen einer zweiten London-Reise präsentieren sechs Mitglieder der FgGB Displays aus Ihren
Sammlungen vor der GBPS und begründen damit eine Tradition, die bis heute fortdauert.
Die FgGB gibt sich eine eigene Satzung.
Dr. Alan Huggins gibt ein Display über die Prägedruckstempel bei Ganzsachen von Großbritannien.
Er ist damit der erste in einer langen Reihe von herausragenden britischen Philatelisten, die ihre
Sammlungen vor Mitgliedern der FgGB präsentieren. Am Rande des Besuchs von Dr. Huggins werden
im Archiv für Philatelie erstmals Teile der 1849 von Großbritannien nach Preußen übersandten
Musterbögen wieder entdeckt.
Eine erste Fernauktion wird im Rundbrief veröffentlicht. Damit wird eine lang währende und erfolgreiche
Tradition begründet.
Der Mitgliederbestand ist auf über 150 angestiegen.
Erstmals findet ein Regionaltreffen der FgGB in den Räumen der Briefmarkenfreunde Düsseldorf in der
Bachstraße 148 statt. Der dortige Briefmarkenkeller wird in der Folgezeit für fast 30 Jahre zu einer
“Heimat” für die FgGB.
Anlässlich der Briefmarkenausstellung LONDON 1980 präsentieren vier Mitglieder der FgGB teile ihrer
Sammlungen vor der GBPS.
Gero Schmitz-Le Hanne übergibt wegen eines beruflich bedingten Aufenthalts in Brasilien, nachdem er
über 10 Jahre Leiter der FgGB war, die Leitung an Dr. Hans-Georg Meissner. Mit diesem Wechsel
sind weitere tiefgreifende Veränderungen verbunden.
Die FgGB erhält erstmals eine eigene Geschäftsstelle. Auch übernimmt ein Redakteur die Erstellung der
Rundbriefe. Diese Tätigkeiten hatte zuvor sämtlich Gero Schmitz-Le Hanne erledigt.
Eine außerordentliche Mitgliederversammlung der FgGB in Düsseldorf beschließt eine Änderung der
Satzung, die es ermöglicht, die Forschungsgemeinschaft Großbritannien ins Vereinsregister eintragen zu
lassen.
Mit diesem Datum wird die FgGB in das Vereinregister des Amtsgerichts Düsseldorf mit der Nummer
6271 eingetragen.
Es wird erneut der Versuch gestartet, einen dauerhaften Rundsendedienst zu etablieren. Auch dieser
Versuch scheitert jedoch bald.
Die FgGB hat erstmals einen Bestand von mehr als 250 Mitgliedern.
Gero Schmitz-Le Hanne wird nach seiner Rückkehr nach Deutschland erneut zum Sprecher der FgGB
gewählt.
Die Titelseite des Rundbriefs der FgGB wird farbig gedruckt. Erneuter Farbdruck erfolgt erst wieder
2005, also zwanzig Jahre später.
Der Rundbrief erreicht erstmals eine Stärke von 50 Seiten.
Mit der Einführung der ‚Machin Kolumne’, die zunächst unter der Federführung von Hanns-Jörg
Fasching entsteht, gewinnen die Rundbriefe für die Liebhaber dieses Sammelgebiets eine völlig neue
Qualität.
Die Forschungsgemeinschaft Großbritannien tritt aus dem Bund Deutscher Philatelisten (BDPh) aus.
Hintergrund dieses Austritts ist die Forderung des BDPh, dass die FgGB ihre Mitgliederlisten offen
legen müsse.
Mit der Nr. 100 der Rundbriefe erscheint zum 25-jährigen Bestehen der FgGB eine echte
Jubiläumsausgabe mit einem Umfang von 76 Seiten.
Gero Schmitz-Le Hanne gibt das Amt des Sprechers/Leiters der FgGB nach 25 Jahren ab. Lediglich in
der Zeit von 1981 bis 1984 hatte er dieses Amt wegen eines beruflich bedingten Aufenthalts in Brasilien
nicht inne. Zum neuen Sprecher wird Dr. Wolf Heß gewählt.
Nach nur 9 Monaten tritt Dr. Heß aus beruflichen Gründen als Sprecher der FgGB zurück. Theo
Brauers übernimmt das Amt zunächst kommissarisch und wird am 26. Oktober 1996 auf der
Mitgliederversammlung zum Sprecher gewählt.
Der Rundbrief 108 durchbricht mit einem Umfang von 103 Seiten erstmals die Schallmauer von 100
Seiten.
Mit Heinz Reck stirbt einer der langjährigen Geschäftsführer und Redakteure der FgGB plötzlich und
völlig unerwartet.
Die Witwe von Herrn Reck vermacht der FgGB seine umfangreiche philatelistische Fachbibliothek. Mit
den hinzugekommen Ergänzungen vergrößert sich die Vereinsbibliothek der FgGB zur umfangreichsten
ihrer Art zum Themengebiet Großbritannien in Festlandseuropa. Aus dem Verkauf der
Überschussexemplare wird der Grundstein für den Heinz-Reck-Literaturpreis gelegt.
Mit der Übernahme der Rundbriefredaktion durch Martin Strack erhält der Rundbrief ein neues
Gesicht. Der Einsatz einer professionellen Desktop-Publishing-Software ermöglicht ein einheitliches
Erscheinungsbild, welches bis heute beibehalten wird.
Hanns-Jörg Fasching erhält als erster Preisträger den Heinz-Reck-Literaturpreis für sein Werk The
Bookmark Catalogue of British Decimal Postage Stamp Books, 7th Edition
Die FgGB präsentiert sich mit einer eigenen Homepage im Internet.
Erstmals seit vielen Jahren sinkt die Mitgliederzahl der FgGB wieder unter 200.
Theo Brauers übergibt das Amt des Sprechers der FgGB an Burkhart Beer, der als Gründungsmitglied
von Beginn an engagierter Mitstreiter in der FgGB ist.
Der Rundbrief der FgGB wird teilweise farbig gedruckt. Der Versuch wird von den Mitgliedern äußerst
positiv aufgenommen.
Auf der NAPOSTA in Hannover organisiert die FgGB das Hauptreferat der Ausstellung. Mit John Bohn,
der seine Sammlung von Mulready-Ganzsachen und deren Karikaturen präsentierte, konnte ein
herausragender Referent gestellt werden.
Die Mitgliederversammlung der FgGB beschließt eine grundlegende Änderung ihrer Satzung. Theo
Brauers wird nach zwei Jahren “Auszeit” erneut zum Sprecher gewählt.
Der Wiedereintritt der FgGB in den Bund Deutscher Philatelisten ist vollzogen.
Mit der Nummer 150 veröffentlicht die FgGB ihren bisher umfangreichsten Rundbrief, der mit 190 Seiten
beinahe Buchformat erreicht.
Gemeinsam mit dem Archiv für Philatelie in Bonn veröffentlicht die FgGB das Buch “Die Erfindung der
Briefmarke”, das am 1. März in festlichem Rahmen in den Räumen der Royal Philatelic Society in London
der Öffentlichkeit vorgestellt wird.